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Käsewähe

Keine Fasnacht ohne Käsewähe

Timo Rüttnauer und sein Team der Hausbäckeri im Migros Drachen-Center stellen sicher, dass zum Morgestraich genug Käsewähen bereitstehen.

Basel ist die Hochburg der Käsewähe.

Leiter der Hausbäckerei,
Migros Drachen-Center

Schon an normalen Arbeitstagen stehen die Mitarbeitenden der Migros-Hausbäckereien früh auf. Um 4 Uhr, lange vor Ladenöffnung, sind sie meist die Ersten in der Filiale. Doch es gibt einen Tag im Jahr, der eines noch früheren Arbeitsbeginns bedarf: der Morgestraich, der Auftakt zur Basler Fasnacht. Wenn um 4 Uhr in der dunklen Stadt die Laternen die Innenstadt in ein Lichtermeer verwandeln und Pfeifferinnen und Tambouren den Morgestraich anstimmen, beginnen für viele die «drey scheenschte Dääg».

Ein Klassiker für die Fasnacht
Traditionell eng mit dem Tag und der Fasnacht verbunden ist die Käsewähe. Diese salzig-würzige und schön cremige Speise kann man kalt oder warm geniessen, und sie eignet sich perfekt als Stärkung für die meist kalten Fasnachtstage. «Käsewähe gibt es das ganze Jahr, doch rund um die Fasnacht steigt die Nachfrage stark an», bestätigt Timo Rüttnauer, Leiter der Hausbäckerei im Drachen-Center.

Zutaten vowiegend aus der Region
Damit es um 3 Uhr, wenn der Laden öffnet, kurz vor dem Morgestraich auch für alle genug Käsewähe gibt, beginnt Timo Rüttnauer bereits am Vorabend um 23 Uhr in der Hausbäckerei mit der Arbeit. Die ersten Arbeitsschritte: den Teig kneten, ausrollen, in die Form legen, stechen und mit dem Käseguss füllen. Dieser Guss besteht aus Käse, Eiern, Milch, Mehl und verschiedenen Gewürzen. Mehr vom Rezept bleibt geheim. Nur so viel: Die Zutaten stammen allesamt aus der Schweiz, vorwiegend aus der Region.

Alles von Hand gemacht
Alle Käsewähen werden vor Ort in Handarbeit hergestellt, weshalb sie auch das Label «Frisch & Handgemacht» tragen. Das Wichtigste sei dabei, dass der Guss gut gemischt ist und nicht klumpt. Zudem müsse man darauf achten, dass der Teig sauber ausgelegt wird, sonst würde der Guss auslaufen oder die Wähe brüchig werden. Nach 40 Minuten im Ofen haben die Wähen ihr typisches goldbraunes Aussehen und duften würzig-fein.

Seit 2019 leitet Timo Rüttnauer die Hausbäckerei im Drachen-Center, zuvor arbeitete er mehrere Jahre in der Migros Bubendorf. Auch dort seien Käsewähen beliebt, doch: «Es ist kein Vergleich zur Stadt. Basel ist die Hochburg der Käsewähe», sagt Rüttnauer und ergänzt voller Vorfreude: «Der Morgestraich ist nicht nur für die Fasnächtler, sondern auch für uns ein ganz spezieller Tag, das lasse ich mir nicht entgehen.»